Neue YouTube "For You" Section für Creator & Updates rund um Kanaltabs, Remixes & Ad Controls

Shorts Kolaborationen und Remixes sind nun vollständig für iOS Geräte verfügbar, und in den kommenden Monaten soll die Funktion auch für Android Geräte freigeschaltet werden. Habt ihr bereits Erfahrungen mit dieser...

Dieser Artikel wurde KI-generiert auf Basis unseres Videos.

Neue Funktionen für Shorts, Kanal-Layouts und die “For You”-Sektion

YouTube rollt eine Reihe von Updates aus, die sowohl die Sichtbarkeit deiner Inhalte als auch die Verwaltung deines Kanals und deine Monetarisierung betreffen. Besonders im Bereich der Shorts und der Zuschauerführung gibt es Neuerungen, die du jetzt in deinem YouTube Studio prüfen solltest.

Shorts-Kolaborationen und Remixes auf iOS und Android

Ein wichtiger Schritt für die Interaktion zwischen Creatorn ist die Erweiterung der Shorts-Funktionen. Kolaborationen und Remixes sind nun vollständig für iOS-Geräte verfügbar. Diese Funktionen ermöglichen es, auf bestehende Inhalte zu reagieren und so die Reichweite durch Vernetzung zu erhöhen.

Wer ein Android-Gerät nutzt, muss sich noch ein wenig gedulden: Die Freischaltung für Android-Nutzer ist für die kommenden Monate geplant. Für iOS-Nutzer bietet sich nun die Gelegenheit, diese Funktionen aktiv zu testen und in die eigene Content-Strategie einzubauen, um zu sehen, wie die Community auf diese interaktiven Formate reagiert.

Die neue “For You”-Sektion: Personalisierte Inhalte für Zuschauer

Eine der bedeutendsten Neuerungen ist die Einführung der “For You”-Sektion. Diese Funktion soll es Zuschauern erleichtern, die für sie relevantesten Inhalte eines Kanals zu finden.

Zeitplan und Steuerung Die Sektion ist für Creator bereits jetzt sichtbar und bearbeitbar. Die Zuschauer werden diese Funktion ab dem 20. November sehen können. Wichtig zu wissen ist, dass es sich hierbei um eine Opt-out-Funktion handelt. Das bedeutet, die Sektion ist standardmäßig aktiv, du kannst sie jedoch jederzeit deaktivieren, falls sie nicht in dein Kanalkonzept passt.

Konfigurationsmöglichkeiten Als Creator hast du die Kontrolle darüber, welche Inhalte in dieser Sektion präsentiert werden. Du kannst grob festlegen, aus welchem Zeitraum die vorgeschlagenen Videos stammen sollen:

  • Gesamter Zeitraum: Alle relevanten Videos des Kanals werden berücksichtigt.
  • Letzte 12 Monate: Es werden nur aktuellere Inhalte präsentiert, was besonders sinnvoll ist, wenn sich dein Content-Fokus über die Jahre stark verändert hat.

Optimierungen am Kanal-Layout und dem “About”-Tab

YouTube nimmt kontinuierlich Anpassungen an der Benutzeroberfläche vor, um das Kanalbild zu verschönern und die Navigation zu straffen.

Bereinigung der Kanal-Tabs Ein Detail, das für ein professionelleres Erscheinungsbild sorgt: Tabs ohne Inhalt werden nun final entfernt. Wenn du beispielsweise keine Playlists erstellt hast, wird der Playlist-Tab nicht mehr angezeigt. Sobald du jedoch eine Playlist erstellst, erscheint der entsprechende Tab automatisch wieder. Dies verhindert, dass Zuschauer auf leere Bereiche deines Kanals stoßen.

Änderungen am “About”-Tab Die Informationen im “About”-Tab (Kanalinfo) werden nun anders präsentiert. Statt einer separaten Seite öffnet sich nun ein Pop-up, wenn ein Nutzer auf den kurzen Beschreibungstext neben dem Kanalnamen klickt.

Diese Änderung ist kritisch zu betrachten, da sie das Nutzererlebnis (UX) verändert. Zudem könnte dies Auswirkungen auf die Platzierung und Auffindbarkeit des Impressums oder anderer rechtlich relevanter Informationen haben. Es ist ratsam, diesen Bereich einmal aus der Sicht eines Zuschauers zu prüfen, um sicherzustellen, dass alle wichtigen Informationen weiterhin leicht zugänglich sind.

Im Umgang mit Copyright-Claims hat YouTube die Kommunikation angepasst. Bisher erhielten Creator für jeden einzelnen Claim eine separate E-Mail. Das führte bei Videos mit vielen Claims schnell zu einem überfüllten Posteingang.

Nun wird die Benachrichtigung gebündelt: Du erhältst eine E-Mail pro Video, unabhängig davon, wie viele Claims auf diesem Video liegen. Während die Reduzierung der E-Mail-Flut positiv ist, gibt es einen Nachteil in der Übersichtlichkeit. Da nicht klar zwischen den verschiedenen Claim-Erstellern (z. B. unterschiedliche Musiklabels wie Warner Music Group oder Sony Music) unterschieden wird, ist die Zuordnung und Bearbeitung der einzelnen Claims im ersten Moment schwieriger. Hier ist es empfehlenswert, direkt im YouTube Studio die Details zu prüfen, anstatt sich nur auf die zusammengefasste E-Mail zu verlassen.

Monetarisierung: Vereinfachte Werbemechanismen und Einnahmen

YouTube hat die Steuerung von Werbeformaten vereinfacht. Die manuelle Wahl zwischen überspringbaren und nicht überspringbaren Werbeformaten entfällt nun. Stattdessen gibt es erweiterte Optionen bei den Midroll-Anzeigen.

Potenzielle Umsatzsteigerungen Daten aus dem September deuten darauf hin, dass die verstärkte Nutzung nicht überspringbarer Anzeigen zu höheren Einnahmen führen kann:

  • Allgemein ist eine Steigerung von etwa 5 % möglich.
  • Bei aktiven Prerolls kann der Anstieg sogar bis zu 15 % betragen.

Analyse der Kanaldaten: Saisonalität und Watchtime

Bei der Analyse deiner Performance-Daten in den kommenden Wochen ist Vorsicht geboten, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.

Der “Weihnachtsbudget”-Effekt Ein Vergleich zwischen Ende Oktober und Anfang November ist oft nicht aussagekräftig. Mit Beginn des Novembers setzen viele Werbetreibende ihre Weihnachtsbudgets ein, was zu einem generellen Anstieg der CPMs und damit der Umsätze führt. Ein Einnahmeplus von 10-15 % in diesem Zeitraum ist also oft saisonal bedingt und nicht zwangsläufig ein Resultat von organischem Wachstum oder Content-Optimierung. Berücksichtige daher immer das Kanalwachstum und den Vorjahresvergleich.

Das Risiko sinkender Wiedergabezeit Ein wichtiger Punkt, den YouTube offenlegt, ist der Trade-off zwischen Umsatz und Watchtime. Die Einführung nicht überspringbarer Anzeigen kann zwar den Umsatz steigern, führt aber laut YouTube zu einem Rückgang der Wiedergabezeit um etwa 5 %.

Dies ist besonders kritisch für Creator, die noch nicht Teil des YouTube-Partnerprogramms sind. Wenn du gerade dabei bist, die Hürde von 4.000 Stunden Wiedergabezeit zu erreichen, können 5 % Verlust eine erhebliche Menge an Stunden bedeuten und den Weg zur Monetarisierung verzögern.

Signifikanz von Datenänderungen Nicht jede Schwankung in deinen Statistiken ist ein Grund zur Sorge. Es ist wichtig, zwischen täglichen Fluktuationen und signifikanten Trends zu unterscheiden:

  • Nicht signifikant: Ein Rückgang von 20 auf 9 Stunden ist prozentual hoch, aber absolut gesehen gering.
  • Signifikant: Ein Rückgang von 1.000 auf 800 Stunden ist ein deutliches Signal, das eine Analyse erfordert.

Beobachte deine Daten daher über einen längeren Zeitraum, um echte Trends von zufälligen Schwankungen zu trennen.

Originaltranskript

Transkript

Shorts-Kolaborationen und Remixes sind nun vollständig für iOS-Geräte verfügbar, und in den kommenden Monaten soll die Funktion auch für Android-Geräte freigeschaltet werden. Habt ihr bereits Erfahrungen mit dieser Funktion gemacht? Wenn ja, lasst es mich gerne wissen, wie sie bei euch funktioniert. Ihr könnt auch gerne hier in diesem Frame eine Kolaboration starten und euren Senf dazu geben. Schreibt es mir einfach in die Kommentare, ich bin gespannt!

Weiter geht es mit Copyright-Claims. Ich hoffe natürlich, dass keiner von euch einen bekommt, da ihr alle sehr verantwortungsvolle Creator seid. Aber falls ein Video mehrere Claims erhält, bekommt ihr nun statt einer E-Mail pro Claim eine E-Mail pro Video. Ich finde diesen Ansatz nicht optimal. Zwar ist es gut, dass E-Mails zusammengefasst werden und man weniger lesen muss, aber ich halte es für unglücklich gelöst, dass nicht klar zwischen den verschiedenen Claim-Erstellern unterschieden wird. Wenn beispielsweise die Warner Music Group fünf Claims und Sony Music drei Claims stellt, möchte ich lieber zwei E-Mails erhalten – eine für Warner und eine für Sony –, anstatt nur eine E-Mail mit allen Claims zusammen. So kann man die Dinge einfacher bearbeiten und zuordnen. Was haltet ihr davon? Findet ihr es gut, weniger E-Mails zu bekommen?

Eine weitere neue Funktion ist die “For You”-Sektion, die wir bereits angesprochen hatten und die nun für Creator sicht- und bearbeitbar ist. Zuschauer können sie ab dem 20. November sehen. Bitte denkt daran, dass es sich um eine Opt-out-Funktion handelt, das heißt, ihr könnt sie deaktivieren, wenn ihr sie nicht nutzen möchtet. Als Creator könnt ihr grob festlegen, welche Inhalte oder Inhalte aus welchem Zeitraum den Zuschauern präsentiert werden sollen – entweder der gesamte Zeitraum oder die letzten 12 Monate. Würdet ihr diese Funktion nutzen? Oder sie lieber deaktivieren?

Weiter geht es mit Kanalanpassungen: Tabs ohne Inhalt werden nun final entfernt. Das bedeutet, wenn ihr keine Playlist erstellt habt, wird auch kein Playlist-Tab angezeigt. Das verschönert das Kanalbild. Solltet ihr später eine Playlist erstellen, wird natürlich auch der entsprechende Tab bereitgestellt.

Eine weitere Anpassung betrifft den “About”-Tab, der nun als Pop-up platziert wird, wenn man auf den kleinen Text neben dem Kanalnamen klickt. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Lösung ist, und einige von euch haben bereits in DMs ihren Unmut geäußert. Ich hoffe, dass diese Entscheidung noch einmal überdacht wird, da es sich nicht gut anfühlt und möglicherweise Anpassungen im Impressum und ähnlichen Bereichen erforderlich macht.

Die vereinfachten Werbemechanismen, die YouTube vor etwa einer Woche eingeführt hat, nehmen euch die Wahl zwischen überspringbaren und nicht überspringbaren Werbeformaten. Stattdessen gibt es mehr Optionen bei Midroll-Anzeigen und Co. Die Daten, die YouTube im September geteilt hat, deuten darauf hin, dass ihr durch diese nicht überspringbaren Anzeigen 5 % mehr Einnahmen erzielen könnt, oder sogar 15 %, wenn Prerolls aktiv sind. Habt ihr in der letzten Woche einen Anstieg von 15 % im Vergleich zum Vorjahr festgestellt?

Creator-News: Wichtige Hinweise zur Analyse deiner YouTube-Daten

Wir können Ende Oktober nicht mit Anfang November vergleichen, da ab Anfang November das Weihnachtsbudget startet und der Umsatz generell steigt. Man könnte also schnell denken, dass man 10-15% mehr Einnahmen erzielt hat. Daher: Bitte vorsichtig sein beim Vergleich mit dem Vorjahr und auch das Kanalwachstum berücksichtigen. Ihr wisst, wie das läuft.

Und umgekehrt: Habt ihr 5% weniger Wiedergabezeit erhalten? Das war tatsächlich ein Punkt, den YouTube offenlegte. Sie sagten, sie nehmen 15% mehr Umsatz in Kauf für 5% weniger Wiedergabezeit. Das ist besonders relevant für diejenigen ohne YouTube-Partnerschaft, da 5% von 4000 oder 3000 Stunden eine erhebliche Menge an verlorenen Stunden bedeutet. Man muss beobachten, wie sich das auswirkt.

Ich bin gespannt auf eure signifikanten Daten. Ein Rückgang von 20 auf 9 Wiedergabe-Stunden ist zwar 10%, aber nicht signifikant. Wenn ihr jedoch von 1000 auf 800 Stunden zurückgeht, können wir von Signifikanz sprechen. Wenn ihr also größere Schwankungen festgestellt habt, meldet euch gerne. Es könnte auch tägliche oder wöchentliche Fluktuation sein, also seid vorsichtig.

Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch ein fantastisches Wochenende! Bis nächste Woche zum nächsten Patch. Macht’s gut und haut rein!

Martin Koytek

Geschrieben von

Martin Koytek

Managing Director

Produzent der kw.media YouTube-Tutorials und Ansprechpartner für YouTube-Beratung, Kurse und Creator-Support.

  • YouTube Certified
  • Google Ads Partner
  • YouTube Product Expert