YouTube Create App, KI Hintergründe, Aloud & Research Tab Update
Die YouTube Create App ist seit Donnerstag verfügbar, und wie bereits angekündigt, ist es eine sehr grundlegende Video Editier App. Sie enthält genau das, was wir erwartet haben: Overlays, die von YouTube...
Dieser Artikel wurde KI-generiert auf Basis unseres Videos.
Neue Tools für Creator: YouTube Create, KI-Hintergründe und Analytics-Updates
YouTube weitet sein Ökosystem an Tools für Creator kontinuierlich aus. In den letzten Tagen gab es gleich mehrere Ankündigungen und Updates, die von einer neuen mobilen App über KI-gestützte visuelle Effekte bis hin zu intelligenten Analyse-Tools reichen. Besonders im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) setzt Google verstärkt auf Funktionen, die den Produktionsaufwand senken und die Reichweite erhöhen sollen.
YouTube Create: Ein Einstieg in den Videoschnitt
Seit Donnerstag ist die neue App YouTube Create verfügbar. Dabei handelt es sich um eine grundlegende Video-Editier-App, die sich primär an Einsteiger richtet. Wer bisher noch nie mit einem Schnittprogramm gearbeitet hat, findet hier einen niederschwelligen Zugang zur Videoproduktion.
Funktionen und Möglichkeiten
Die App bietet die klassischen Werkzeuge, die man von einfachen Editoren erwartet:
- Overlays: YouTube stellt eine Auswahl an Overlays bereit, die direkt in die Videos integriert werden können.
- Musikbibliothek: Ein großer Vorteil ist die integrierte Musikbibliothek. Creator haben so direkten Zugriff auf lizenzierte Musik, was besonders für Anfänger die Hürde senkt, rechtssichere Audiospuren zu finden.
- Visuelle Elemente: Sticker, GIFs und verschiedene Effekte lassen sich einfach in die Timeline einbauen.
Worauf du achten solltest
Trotz der Vorteile gibt es einige Punkte, die du als Creator im Hinterkopf behalten solltest. Erstens ist die Kommunikation bezüglich der Musiklizenzen kritisch zu betrachten. Nur weil ein Song in der Bibliothek verfügbar ist, bedeutet das nicht automatisch, dass jede Nutzung bedenkenlos ist. In anderen professionellen Apps muss man für bestimmte Titel oft extra bezahlen oder separate Lizenzen erwerben. Auch wenn die Musik hier aus der YouTube Audio Library stammt, ist eine bewusste Auseinandersetzung mit den Nutzungsbedingungen ratsam.
Zweitens besteht bei den bereitgestellten Stickern und Effekten die Gefahr der optischen Sättigung. Bei Milliarden von Nutzern ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich bestimmte Effekte schnell abnutzen und Videos einander immer ähnlicher sehen. Um dich von der Masse abzuheben, empfiehlt es sich, eine eigene Referenzbibliothek aufzubauen oder sogar professionelle Künstler zu engagieren, um individuelle Overlays und GIFs zu erstellen.
Für etablierte Creator, die bereits mit professionellen Programmen arbeiten, wird die YouTube Create App voraussichtlich keine echte Alternative darstellen, da sie zu simpel gestrickt ist. Sie ist jedoch ein hervorragendes Tool, um den ersten Schritt in die Welt des Content Creations zu wagen.
KI-Innovationen: DreamScreen und Aloud
KI ist derzeit das dominierende Thema in der Tech-Welt, und YouTube integriert diese Technologie nun tief in seine Funktionen. Zwei besonders spannende Entwicklungen sind “DreamScreen” und das Projekt “Aloud”.
DreamScreen: KI-generierte Hintergründe für Shorts
In der YouTube Shorts Kamera wird derzeit eine Funktion namens DreamScreen getestet. Damit können Creator KI-generierte Hintergründe erstellen, was besonders für Creator nützlich ist, die keinen Zugriff auf ein physisches Studio oder aufwendige Sets haben. Die Funktion soll voraussichtlich Anfang 2024 für alle Creator verfügbar sein.
Hier ergibt sich jedoch ein interessanter Widerspruch zu den bestehenden Monetarisierungsrichtlinien. YouTube schreibt vor, dass automatisch generierte Inhalte, die keinen nennenswerten Mehrwert bieten, gegen die Regeln verstoßen können. Es bleibt abzuwarten, ob YouTube diese Richtlinien anpasst oder ob Creator, die DreamScreen übermäßig und ohne eigenen kreativen Input nutzen, Gefahr laufen, aus dem Partnerprogramm ausgeschlossen zu werden.
Aloud: Die Zukunft der internationalen Reichweite
Ein weiteres Projekt ist Aloud, ein von Google inkubiertes Startup. Aloud hat sich darauf spezialisiert, Transkripte mittels KI in Sprache umzuwandeln – und das in einer Qualität, die natürlich klingt und nicht wie ein typischer, monotoner Robotersprecher.
Aktuell ist die Funktion noch stark limitiert:
- Sprachen: Derzeit funktioniert die Übersetzung primär von englischen Untertiteln ins Spanische oder Portugiesische.
- Testphase: Weitere europäische und asiatische Sprachen befinden sich in der Testphase.
- Integration: Eine feste Integration in das YouTube Studio ist geplant, allerdings gibt es noch keinen konkreten Zeitplan.
Aufgrund der Erfahrung mit der Geschwindigkeit von YouTube-Rollouts ist damit zu rechnen, dass es noch einige Zeit dauern kann, bis das Tool in einer voll marktfähigen Version für alle verfügbar ist. Für Creator bietet dies jedoch eine enorme Chance: Man könnte beispielsweise Content in einer Sprache produzieren (z. B. Englisch) und diesen automatisiert in andere Sprachen übersetzen lassen, um neue Märkte zu erschließen, ohne jedes Video manuell neu aufnehmen zu müssen.
KI-Upgrade im Research-Tab von YouTube Analytics
Neben der Produktion gibt es auch im Bereich der Planung Neuerungen. Im Research-Tab von YouTube Analytics wird ein KI-Upgrade eingeführt, das Creator dabei helfen soll, die richtigen Themen für ihre nächsten Videos zu finden.
Brainstorming durch KI
Die KI analysiert Daten und schlägt Videothemen vor, die für deine spezifische Zuschauerschaft interessant sein könnten. Das Tool fungiert quasi als digitaler Brainstorming-Partner, der nicht nur Themen, sondern auch potenziell klickstarke Titel vorschlägt.
Verfügbarkeit und Rollout
Die Funktion wird nicht sofort für alle gleichzeitig ausgerollt. Zunächst konzentriert sich YouTube auf die größten Märkte:
- Sprachen: Die Funktion ist primär für Inhalte in Englisch, Südkoreanisch und Hindi verfügbar.
- Testgruppen: Zunächst wird das Feature in englischsprachigen Märkten an kleine Gruppen von etwa 20 bis 24 Creatoren verteilt.
- Globaler Rollout: Nach dieser Testphase soll die Funktion schrittweise an alle Creator ausgeweitet werden.
Wenn du also Zuschauer aus diesen Regionen hast, wirst du diese Funktionen bald in deinem YouTube Studio sehen. Es ist ein mächtiges Werkzeug, um die Lücke zwischen dem, was du produzieren möchtest, und dem, was deine Zuschauer tatsächlich sehen wollen, zu schließen.
Originaltranskript
Transkript
Die YouTube Create App ist seit Donnerstag verfügbar, und wie bereits angekündigt, ist es eine sehr grundlegende Video-Editier-App. Sie enthält genau das, was wir erwartet haben: Overlays, die von YouTube bereitgestellt werden, und eine integrierte Musikbibliothek, was ich für eine gute Sache halte. Das bedeutet, dass Einsteiger, die diese App nutzen, Zugang zu lizenzierter Musik haben. Allerdings sollte meiner Meinung nach klarer kommuniziert werden, dass man nicht einfach beliebige Songs verwenden kann, nur weil sie in der Bibliothek verfügbar sind. Bei anderen Apps muss man für solche Songs oft extra bezahlen oder eine Lizenz erwerben. Diesen Aspekt sollte man erwähnen, auch wenn die Musik aus der YouTube Audio Library lizenziert ist.
Die App bietet einige Sticker, GIFs und Effekte, die man in seine Videos einbauen kann. Die Frage ist, wie schnell sich diese bei zwei Milliarden Nutzern abnutzen und ob sie nach ein paar Monaten nicht langweilig werden, da man immer die gleichen Effekte sieht. YouTube wird wahrscheinlich weitere Pakete hinzufügen, um mehr Vielfalt zu bieten. Dennoch sollte man sich meiner Meinung nach auf seine eigene Referenzbibliothek verlassen und möglicherweise auch Künstler engagieren, um individuelle Overlays, GIFs und andere Elemente zu erstellen. Die App ist eine gute Einführung für Anfänger, die erstmals mit einem Videobearbeitungsprogramm arbeiten möchten.
Ich finde es etwas ungenau und leider keine Alternative für etablierte Creator, die bereits mit professionellen Programmen arbeiten. KI ist ein großes Thema, nicht nur auf YouTube, sondern auch außerhalb. In der YouTube Shorts Kamera wird nun der sogenannte “DreamScreen” getestet, eine Funktion, mit der KI-generierte Hintergründe erstellt werden können. Diese Funktion wird voraussichtlich Anfang 2024 für alle Creator verfügbar sein. Hier stellt sich die Frage, ob das wirklich notwendig ist, und es ist auch etwas amüsant, da es gegen die Monetarisierungsrichtlinien von YouTube verstoßen könnte. Diese Richtlinien besagen, dass automatisch generierte Inhalte, die keinen Mehrwert bieten, gegen die Regeln verstoßen. Ich bin gespannt, ob diese Richtlinie überarbeitet wird, was ich aber nicht glaube. Es könnte bedeuten, dass Kanäle, die diese Funktion übermäßig nutzen, aus dem Partnerprogramm ausgeschlossen werden.
KI ist heute unser Thema, und in diesem Zusammenhang möchte ich auf ein Startup namens “Loud” eingehen, das von Google inkubiert wird. Es hat sich darauf spezialisiert, KI-Transkripte in Sprache umzuwandeln, und zwar so, dass es sich nicht schlecht anhört. Derzeit funktioniert dies nur von englischen Untertiteln ins Spanische oder Portugiesische, aber mehrere europäische und asiatische Sprachen sind in Testphasen. Eine feste Integration in YouTube Studio ist in Arbeit, aber es gibt noch keinen genauen Zeitplan. Für mich bedeutet das, dass wir mindestens…
Zwei bis drei Jahre warten, bis es marktfähig ist
Ihr wisst ja, wie lange YouTube manchmal für bestimmte Dinge braucht. Ich bin gespannt, was daraus wird. Ich hatte es bereits erwähnt, als wir früher darüber gesprochen haben: Ob es für mich eine Option ist, meinen Patreon-Content auf Englisch zu erstellen und ihn dann auf Deutsch zu übersetzen. Ich würde es auf jeden Fall einmal ausprobieren, einfach um zu wissen, wie es läuft. Sobald ich es ausprobiert habe, werde ich den Rest sehen.
KI-Upgrade in YouTube Analytics
Aber bleiben wir beim Thema KI: Es gibt ein Upgrade in YouTube Analytics, im Research-Tab. Ihr bekommt die Möglichkeit, KI-generierte Videothemen zu erkunden, die eure Zuschauer interessieren könnten. Die KI soll für euch brainstormen und euch Videoideen sowie potenziell interessante Titel vorschlagen. Bisher ist diese Funktion auf Englisch, Südkoreanisch und Hindi verfügbar, was die großen Märkte sind. Wenn ihr Zuschauer aus diesen Regionen habt, werdet ihr diese Funktion bald sehen können. Zunächst wird es eine Begrenzung auf englische Inhalte geben, die an kleine Gruppen von 20-24 Creator verteilt werden. Danach soll es an alle Creator ausgerollt werden.
Das war wieder sehr viel für diese Woche. Ich hoffe, ihr konntet alles mitnehmen. Bei Fragen bitte gerne in die Kommentare! Ich habe euch nicht vergessen, ich arbeite auch noch an einem SEO-Guide, muss aber noch dazu kommen. Bis nächste Woche!
