Vertikale Livestreams im YouTube Shorts-Feed: Neueste Updates & Funktionen

Vertical Live wird seit dem letzten Monat schrittweise eingeführt und wird am 1. Februar die 100% Marke erreichen.

Dieser Artikel wurde KI-generiert auf Basis unseres Videos.

Vertikale Livestreams im Shorts-Feed: Mehr Sichtbarkeit für Creator

YouTube rollt derzeit eine bedeutende Änderung für die Art und Weise aus, wie Livestreams konsumiert werden. Seit dem letzten Monat wird die Funktion für vertikale Livestreams schrittweise eingeführt. Ziel ist es, dass bis zum 1. Februar die 100-Prozent-Marke erreicht wird und somit alle Creator Zugriff auf dieses Format haben.

Die Besonderheit hierbei ist die Integration in den YouTube Shorts-Feed. Während klassische Livestreams im Querformat primär über die Startseite oder die Abo-Liste gefunden werden, ermöglichen vertikale Streams eine deutlich höhere Entdeckbarkeit, da sie direkt in den schnelllebigem Shorts-Feed gespült werden. Dies bietet eine enorme Chance, neue Zuschauer zu erreichen, die normalerweise nicht aktiv nach einem Livestream suchen würden.

Die technische Umsetzung mit OBS

Für viele Creator stellt sich die Frage, wie ein solcher Stream technisch realisiert wird. In der Praxis ist die Umsetzung relativ simpel, sofern man die richtigen Tools nutzt. Ein bewährter Weg führt über die Nutzung von OBS (Open Broadcaster Software).

Um einen vertikalen Stream zu starten, empfiehlt sich die Installation eines entsprechenden Plugins für OBS, das die Anpassung des Bildformats auf das Hochformat ermöglicht. Ein entscheidender Punkt bei der Konfiguration ist die Einstellung des Stream-Keys: Dieser sollte auf „Automatisch“ gestellt werden. Nur so kann YouTube korrekt erkennen, dass der Stream im Hochformat gesendet wird und ihn entsprechend im Shorts-Feed platzieren.

Wer diese technischen Hürden einmal genommen hat, kann seine gewohnte Streaming-Qualität beibehalten und gleichzeitig von der neuen Distribution profitieren.

Community Clips: Zuschauer als Content-Produzenten

Neben den Live-Updates gibt es eine spannende Neuerung im Bereich der Zuschauer-Interaktion: die Community Clips. Diese Funktion ist mittlerweile für fast alle Konten verfügbar.

Community Clips erlauben es deinen Zuschauern, kurze, prägnante Ausschnitte aus deinen Videos oder Streams zu erstellen und zu teilen. Das Besondere daran ist jedoch nicht nur die Erstellung der Clips, sondern wie du diese auf deinem eigenen Kanal präsentieren kannst.

Das „Top Community Clips“-Regal

Du hast nun die Möglichkeit, ein sogenanntes „Top Community Clips“-Regal direkt auf deiner Kanalseite zu integrieren. Damit schaffst du eine Art kuratierte Galerie der besten Momente, die von deiner Community ausgewählt wurden.

So aktivierst du die Funktion: Die entsprechende Option findest du im YouTube Studio unter dem Menüpunkt „Anpassung“ (Customization). Dort kannst du das Regal hinzufügen und so steuern, welche Clips prominent auf deinem Kanal erscheinen.

Dieser Mechanismus bietet einen doppelten Vorteil: Einerseits wird die Bindung zu deiner Community gestärkt, da die Zuschauer aktiv an der Gestaltung deines Kanals mitwirken. Andererseits fungieren diese Clips als perfektes „Best-of“, das neuen Besuchern sofort zeigt, welche Highlights dein Content bietet. Ein wichtiger Aspekt der Fairness ist dabei, dass im Clip direkt angezeigt wird, von wem der Ausschnitt erstellt wurde.

Neuer Feed-Chip für Community Posts

Ein weiteres Update betrifft die Art und Weise, wie Community Posts in der YouTube-App konsumiert werden. Community Posts – also Textbeiträge, Umfragen oder Bilder – waren bisher oft zwischen den Video-Empfehlungen im Home-Feed versteckt.

Nun führt YouTube einen eigenen Feed-Chip in der App ein. Dieser fungiert als Filter und ermöglicht es den Nutzern, in einen dedizierten Feed zu wechseln, der ausschließlich aus Community Posts besteht.

Was bedeutet das für deine Reichweite?

Dieser neue Feed verändert die Dynamik der Entdeckung. Im Community-Post-Feed werden nicht nur Beiträge von Kanälen angezeigt, die man bereits abonniert hat, sondern auch Inhalte von Creatoren, die man noch nicht kennt.

Das bedeutet für dich als Creator: Die Relevanz des Community-Tabs steigt massiv an. Community Posts sind nicht mehr nur ein Tool zur Kommunikation mit bestehenden Fans, sondern werden zu einem Instrument für das Wachstum und die Neukundengewinnung. Es lohnt sich daher, regelmäßig Update-Posts, Fragen oder Teaser in den Community-Tab zu stellen, um in diesem neuen Feed sichtbar zu werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass YouTube derzeit stark darauf setzt, die Interaktion zwischen Creator und Community zu intensivieren und die Entdeckung von Inhalten über neue Formate wie den Shorts-Feed und spezialisierte Feed-Filter zu vereinfachen. Ob durch vertikale Streams, nutzergenerierte Clips oder strategische Community Posts – die Möglichkeiten, die eigene Reichweite zu steigern, werden vielfältiger.

Originaltranskript

Transkript

Vertical Live wird seit dem letzten Monat schrittweise eingeführt und wird am 1. Februar die 100%-Marke erreichen. Ich habe es für euch auf meinem Gaming-Kanal getestet, und es funktioniert soweit ganz gut. Ich habe mir einfach ein Plugin für OBS heruntergeladen und den Stream-Key auf “Automatisch” umgestellt, damit er erkennt, dass mein Stream im Hochformat gesendet wird. Es ist eigentlich eine sehr einfache Angelegenheit. Solltet ihr Hilfe benötigen, schreibt gerne in die Kommentare, dann erstellen wir ein ausführliches Tutorial.

Als Nächstes gehen wir zu einem weiteren Feature über, das hauptsächlich in Streams verwendet wird: Community Clips. Diese haben nun einen eigenen Chef bekommen. Alle Konten sollten es mittlerweile anbieten können, bis auf einige, bei denen es nicht funktioniert. Das bedeutet, wenn ihr Content hochladet und eure Zuschauer Clips davon erstellen, könnt ihr ein sogenanntes “Top Community Clips”-Regal auf eurem Kanal anbieten. Ihr findet diese Option in der Anpassung/Customization im YouTube Studio. Ich würde mich übrigens freuen, wenn ihr aus unseren Livestreams hier lustige oder informative Momente herausschneidet, kurz beschreibt, worum es geht, und sie dann auf unserem Kanal teilt. Es wird sogar angezeigt, von wem der Clip erstellt wurde.

Weiter geht es mit Posts, genauer gesagt mit Community Posts. Diese bekommen nun einen eigenen Feed-Chip in der YouTube-App, die wir alle kennen. Nun können wir innerhalb der App nach Posts filtern, was bedeutet, dass wir einen Home-Feed haben, der ausschließlich mit Community Posts gefüllt ist. Es werden sowohl die Leute angezeigt, die ihr abonniert habt, als auch solche, die ihr noch nicht kennt. Ich denke, das könnte eine sehr interessante Funktion sein. Und als kleiner Hinweis: Vielleicht solltet ihr ab und zu einen Community Tab Update-Post erstellen.

Habt ihr weitere Fragen, schreibt sie gerne in die Kommentare. Andernfalls sehen wir uns nächste Woche zu weiteren Updates. Bis dahin, macht’s gut und haut rein!

Martin Koytek

Geschrieben von

Martin Koytek

Managing Director

Produzent der kw.media YouTube-Tutorials und Ansprechpartner für YouTube-Beratung, Kurse und Creator-Support.

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