Update für YouTube Streamer: Geplante Streams jetzt in ALLEN Shorts verlinkt?
YouTube hat nun auch offiziell die 3 Minuten Shorts angekündigt. Die Zusammenfassung der Neuigkeit habe ich oben verlinkt.
Transkript
YouTube hat nun auch offiziell die 3-Minuten-Shorts angekündigt. Die Zusammenfassung der Neuigkeit habe ich oben verlinkt. Wie versprochen, haben wir auch ein paar Nachfragen gestellt. Zunächst einmal zum Namen: “Lange Shorts” ist ein doofer Name, da sind wir uns einig. “Hosen” bzw. “Pants” ist im Englischen schon geprägt für Videos, das war mir auch neu. In den Kommentaren wurden dann “Maxi Shorts” und “Compacts” genannt. Bei anderen Creatorn hörte ich zudem “Minis” und “Shorts”. Irgendwie ist alles nicht so wirklich das Gelbe vom Ei. Ich würde es erstmal bei “Compacts” belassen, aber ihr könnt gerne weiterhin Namensvorschläge unten rein schreiben. Vielleicht finden wir ja etwas, worauf wir uns einigen können.
Eine absolut berechtigte Frage, die letzte Woche gestellt wurde: Zählen Compacts jetzt eigentlich zur Wiedergabezeit oder zu den Shorts-Aufrufen, wenn es um die YouTube-Partner-Voraussetzungen geht? Compacts zählen zu den Shorts-Aufrufen – das ist die einfache Antwort. Die kompliziertere Antwort ist jedoch: Es kann passieren, dass die YouTube Studio Monetarisierungsseite und die Inhaltsseite (wo ihr eure Videos und Shorts seht) in der Umstellungsphase dies nicht korrekt anzeigen. Das heißt, es kann passieren, dass euch Compacts als Videos angezeigt werden, und die tatsächliche Wiedergabezeit dieser Videos ist auch auf der Monetarisierungsseite sichtbar. Aber im Backend wird es korrekt getrackt. Sobald das Backend umgestellt ist, verschwindet diese Wiedergabezeit, und die Shorts-Aufrufe werden zu den Shorts-Aufrufen addiert. Nur damit ihr euch nicht wundert, warum da ein bisschen hin und her ist – es ist nur eine Umstellung, und da müssen wir jetzt alle durch.
Wir haben auch extra nochmal nachgefragt, wie Compacts vergütet werden. Es ist ein anderes Vergütungsmodell in der Zukunft nicht ausgeschlossen, aber zunächst nicht geplant. Das heißt, Shorts bzw. Compacts werden weiterhin gleich vergütet.
Gut, darüber haben wir natürlich schon mal ein Video gemacht, das habe ich oben auch verlinkt. Als Nächstes haben aufmerksame Zuschauer uns wieder etwas zukommen lassen: einen Screenshot, der die Bedeutung von Shorts für YouTube-Streamer nochmal deutlich macht. YouTube testet eine Benachrichtigungsaufforderung für geplante Streams als Pendant zum Live-Ring. Wir erinnern uns: Der Live-Ring ist der rote Ring um das Profilbild, wenn ein Creator gerade live ist. Wenn der Creator nicht live ist, aber einen Stream geplant hat, soll diese Benachrichtigungsaufforderung kommen – nach dem Motto: “Nächster Stream in XY Z Stunden. Jetzt benachrichtigen.” Das passiert auf allen Shorts des Creators, solange ein anstehendes Stream geplant ist und der Creator gerade nicht live ist (denn sonst würde er ja den Live-Ring bekommen).
Eine Anfrage zu dieser Funktion ist bereits bei YouTube eingereicht. Allerdings werden wir wahrscheinlich erst im Laufe der nächsten Woche, vielleicht auch erst später, mehr Informationen dazu bekommen. Jetzt den Kanal abonnieren, damit ihr so etwas nicht verpasst, und dann halten wir euch natürlich auf dem Laufenden. Egal was – habt das aber bei der Planung eurer nächsten Livestreams im Kopf. Ich kenne immer noch viele Leute, die einfach die “Stream Now”-Funktion verwenden, weil sie – gelinde gesagt – einfacher zu bedienen ist als “Stream planen”. Es ist aber durchaus sinnvoll, die geplante Stream-Funktion zu nutzen, anstatt “Stream starten”, unter anderem, weil ihr dann von solchen Funktionen profitiert.
Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch: Macht bitte Shorts! Das heißt, eure Shorts sind die Grundlage dafür, um in Livestreams wachsen zu können. Es ist nun mal so – und das gilt auch für Creator, die auf anderen Plattformen streamen. Die haben Kurzinhalte und teilen diese unter anderem auf YouTube oder TikTok oder Instagram. Für YouTube-Streamer ist es ja genauso, nur dass sie hier nicht mal die Plattform wechseln müssen. Ihr müsst keine zweite App öffnen, um von einem Short zu einem Livestream zu kommen, sondern ihr könnt es einfach direkt verlinken. Es ist eine native Funktion – ihr müsst nichts verlinken, es wird direkt angezeigt, wenn ihr live seid oder wenn ihr plant, live zu gehen. Deswegen behaltet das bitte im Hinterkopf.
Wir werden auch in naher Zukunft ein kleines Tutorial machen, wie man seine Streaming-Software (in dem Fall OBS) dazu nutzen kann, A eine vertikale Szene einzurichten, B wie man dann einen 5-Minuten-Buffer einrichtet für die vertikale Szene und wir dann per Knopfdruck rückwirkend gutes Material speichern können, damit ihr 5 Minuten Material habt, aus dem ihr euch dann etwas zusammenschneiden könnt. Ich finde, das ist eine super wichtige Geschichte. Wir werden es euch natürlich zeigen.
Wie das geht? Gar kein Thema!
Ihr könnt euch schon mal in den Kommentaren darauf freuen. Und zum Schluss: Vielen lieben Dank fürs fleißige Teilen und Kommentieren! Letzte Woche war ein unglaubliches Fest, wir sind jetzt schon fast bei 1100 Abonnenten – das überrascht mich selbst, dass es auf einmal so schnell geht. Aber natürlich habt ihr weiterhin bis zum 12. Oktober Zeit, ein orangenes Herz und einen netten Kommentar zu hinterlassen. Die Kommentare, die mir am besten gefallen, schreibe ich an, dass sie auch eine tolle CAPI bekommen, und ja, noch einen YouTube-Beutel. Ihr wisst Bescheid, ne?
In dem Sinne: Vielen lieben Dank fürs Einschalten! Wir sehen uns dann nächste Woche zu weiteren YouTube-Updates. Bis dahin macht’s gut und haut rein!
