Starte Durch: Deinen YouTube Kanal erstellen in 2024 (persönliche & Firmen Kanäle)
Erklärt den Start eines YouTube-Kanals in 2024 und unterscheidet persönliche Kanäle von Firmen- beziehungsweise Brand-Kanälen.
Den richtigen Start finden: YouTube-Kanal erstellen in 2024
Wer heute auf YouTube durchstarten möchte, steht vor einer grundlegenden Entscheidung, noch bevor das erste Video hochgeladen wird: Welchen Kanal-Typ wähle ich? In der Praxis unterscheidet YouTube zwischen persönlichen Kanälen und Brand-Kanälen (Firmenkanälen). Die Wahl hat weitreichende Auswirkungen darauf, wie du deinen Kanal verwaltest und wer Zugriff auf die Inhalte hat.
Persönlicher Kanal vs. Brand-Kanal: Was ist der Unterschied?
Ein persönlicher Kanal ist untrennbar mit deinem Google-Konto verbunden. Der Vorteil liegt in der Einfachheit: Er ist schnell eingerichtet und ideal für Nutzer, die YouTube primär privat verwenden oder als Einzelperson auftreten, ohne dass eine komplexe Verwaltung nötig ist. Da er direkt an das Google-Konto gekoppelt ist, ist die Identität des Kanals eng mit deinem privaten Profil verknüpft.
Ein Brand-Kanal hingegen bietet deutlich mehr Flexibilität. Er ist zwar ebenfalls über ein Google-Konto verwaltet, agiert aber als eigenständige Einheit. Dies ist besonders vorteilhaft für Unternehmen, Projekte oder Teams. Der entscheidende Vorteil liegt in der Verwaltung: Brand-Kanäle erlauben es dir, verschiedene Rollen und Berechtigungen zu vergeben. Das bedeutet, dass du andere Personen (z. B. Mitarbeiter oder externe Agenturen) zur Verwaltung des Kanals einladen kannst, ohne ihnen dein privates Google-Passwort mitteilen zu müssen.
Welchen Typ solltest du wählen?
- Persönlicher Kanal: Wenn du den Kanal rein privat nutzt und keine Unterstützung bei der Verwaltung benötigst.
- Brand-Kanal: Sobald du im Namen eines Unternehmens auftrittst, ein größeres Projekt planst oder in einem Team arbeitest.
So erstellst du deinen Kanal effizient
Wenn du dich für einen Brand-Kanal entschieden hast, gibt es einen besonders einfachen Weg zur Erstellung: den YouTube Channel Switcher. Über dieses Tool kannst du schnell neue Kanäle anlegen oder zwischen bestehenden Konten wechseln, was die administrative Trennung von privaten und geschäftlichen Aktivitäten erleichtert.
Im Zusammenhang mit der Identität deines Kanals ist es zudem hilfreich, sich mit dem Thema Aliassen auseinanderzusetzen. Weitere Informationen dazu, wie Google den Umgang mit verschiedenen Namen und Identitäten regelt, findest du in der Google Support Dokumentation zu Aliassen.
Die Vorbereitungsphase: Planung vor dem Klick
Bevor du den Kanal final aktivierst, solltest du dir Gedanken über das Fundament deiner Präsenz machen. Ein professioneller Auftritt beginnt nicht beim ersten Video, sondern bei der visuellen und textlichen Identität. Überlege dir im Vorfeld folgende Punkte:
- Kanalname: Dieser sollte prägnant sein und idealerweise direkt vermitteln, worum es auf deinem Kanal geht.
- Profilbild: Ein hochwertiges Bild oder ein Logo sorgt für Wiedererkennungswert in den Kommentaren und in der Suche.
- Kanalbeschreibung: Hier definierst du, was die Zuschauer erwartet. Eine klare Beschreibung hilft nicht nur den Usern, sondern ist auch für die Auffindbarkeit deines Kanals relevant.
Die Checkliste nach der Erstellung: Grundlegende Einstellungen prüfen
Sobald dein Kanal steht, ist die Arbeit nicht beendet. Um eine saubere Grundlage für deine zukünftigen Veröffentlichungen zu schaffen, solltest du im YouTube Studio die wichtigsten Einstellungen systematisch durchgehen und optimieren:
- Kanalname & Handle: Überprüfe, ob der Name korrekt geschrieben ist und wähle einen passenden Handle (den eindeutigen @benutzernamen), damit Zuschauer dich leicht markieren und finden können.
- Beschreibung: Hinterlege die zuvor geplante Kanalbeschreibung in den Grundeinstellungen.
- Branding: Lade dein Profilbild und gegebenenfalls ein Banner hoch, um das visuelle Erscheinungsbild abzurunden.
- Links: Füge relevante Links hinzu (z. B. zu deiner Website oder anderen sozialen Netzwerken), um die Zuschauer an deine anderen Plattformen zu leiten.
- Berechtigungen: Falls du einen Brand-Kanal erstellt hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um festzulegen, wer welche Zugriffsrechte erhält. Prüfe genau, wer als Administrator oder Manager agieren darf.
Wenn diese administrativen Schritte erledigt sind, hast du ein stabiles Setup geschaffen. Damit ist die technische Hürde genommen und du kannst dich voll und ganz auf die Erstellung und Veröffentlichung deiner ersten Videos konzentrieren.
Originaltranskript
Transkript
In diesem Video geht es darum, wie ihr 2024 einen YouTube-Kanal erstellt und worin der Unterschied zwischen einem persönlichen Kanal und einem Brand-Kanal beziehungsweise Firmenkanal besteht.
Ein persönlicher Kanal ist direkt mit eurem Google-Konto verbunden. Das ist einfach und schnell eingerichtet. Ein Brand-Kanal ist flexibler, weil ihr ihn besser gemeinsam verwalten und später leichter mit Rollen und Berechtigungen arbeiten könnt.
Wenn ihr den Kanal für ein Unternehmen, ein Projekt oder ein Team erstellt, ist ein Brand-Kanal meistens die bessere Wahl. Für rein private Nutzung reicht oft ein persönlicher Kanal. Überlegt euch außerdem früh, wie der Kanal heißen soll, welches Profilbild ihr nutzt und welche grundlegenden Informationen in die Kanalbeschreibung gehören.
Nach der Erstellung solltet ihr die wichtigsten Einstellungen prüfen: Kanalname, Handle, Beschreibung, Branding, Links und Berechtigungen. Dann habt ihr eine saubere Grundlage, auf der ihr eure ersten Videos veröffentlichen könnt.
Quellen
Du möchtest einen YouTube-Kanal starten? Wenn du für ein Unternehmen oder Projekt planst, findest du auf unserer Creator Support und Beratung weitere Tipps und Unterstützung für deinen perfekten Start, oder kontaktiere unten unseren Experten.
